Vorteile Immobilienmakler

Es gibt einige handfeste Gründe, als Anbieter oder Kaufinteressent, bzw. Vermieter oder Mieter einer Immobilie mit einem Makler zusammenzuarbeiten. Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie kann sich zu einem zeitintensiven und nervenaufreibenden Prozess hinziehen, bei dem auch noch unnötig Geld verschwendet wird. Die Kosten für die Arbeit des Immobilienmaklers werden erst im Erfolgsfall fällig und amortisieren sich durch die Vorteile, die sein Einsatz bietet.

Vorteile des Immobilienmaklers, die sich auszahlen

Bei Immobiliengeschäften geht es immer um hohe Summen. Deshalb ist es sicherer, einen Spezialisten ins Boot zu holen. Er verfügt über das entsprechende Know-how. Eigentümer von Haus oder Wohnung verfügen selten über die nötige Erfahrung und die Einblicke in den örtlichen Immobilienmarkt, um den Wert ihrer Immobilie zu ermitteln.

Die Zusammenarbeit wird in einem Maklervertrag definiert. In ihm werden alle zu erwartenden Leistungen transparent definiert. Aus ihm geht auch exakt hervor, wie sich die Kostenstrukturen für diese Leistungen gestalten.

Der Makler ermittelt den realistischen Preis

Der Makler hingegen weiß genau, zu welchem Preis für eine vergleichbare Immobilie in bestimmten Lagen zu verkaufen ist. Er kann anhand von Faktoren wie Baujahr, Zustand, Raumaufteilung, Ausstattung, Energieeffizienz, Gartenanlage, Lage und Infrastruktur beurteilen, welcher Kaufpreis beim Verkauf angemessen ist. Dadurch wird vermieden, dass die Immobilie zu teuer angeboten wird. Interessierte werden von einer Überteuerung abgeschreckt. Die Immobilie bleibt so lange im Angebot, dass sich letztlich kaum noch Nachfrage findet.

Immobilien nicht unter Wert veräußern

Noch ärgerlicher ist der gegenteilige Fall. Unerfahrene Eigentümer schätzen den Wert von Haus oder Wohnung zu niedrig ein und verschenken fünf- bis sechsstellige Summen. Woher sollen auch Erben mit einem weit entfernten Wohnort wissen, dass z. B. ein bisher eher verschlafenes Stadtviertel sich gerade zu einem angesagten Hotspot entwickelt, in dem die Preise für Immobilien kräftig steigen?

Wo noch vor 10 Jahren ein Einfamilienhaus aus den 60er Jahren für € 160.000 zu haben war, wird nun der doppelte Preis aufgerufen. Der unkundige ehemalige Eigentümer freut sich, weil er € 240.000 erzielt hat, hätte aber € 80.000 mehr aushandeln können. Mit einem Immobilienmakler an seiner Seite hätte das Haus nicht unter Wert den Eigentümer gewechselt. Und trotz der Kosten für seinen Einsatz wäre deutlich mehr auf das Konto des Vorbesitzers geflossen.

Ratgeber, fachkundiger Begleiter und entlastender „Kümmerer“

Auch in anderer Hinsicht rechnet sich der Abschluss eines Maklervertrages. Übernimmt der Immobilienmakler die Vermarktung einer Immobilie, ermittelt er nicht nur ihren Wert, sondern gibt dem Anbieter auch Tipps in Bezug auf kurzfristig geeignete Maßnahmen, um die Chancen auf einen guten Abschluss zu steigern. Hin und wieder reichen schon kleine Korrekturen, um den Gesamteindruck zu verbessern.

Professionelles Immobilien Marketing

Der Makler analysiert, für welche Zielgruppe die Immobilie attraktiv ist und plant entsprechende Marketingmaßnahmen. Nicht jedes Medium ist für alle möglichen Suchenden geeignet. Auch die Argumente, mit denen geworben wird, müssen zur Zielgruppe passen. Soll z. B. ein Häuschen im Grünen interessant für junge Familien dargestellt werden, sollte die Beschreibung die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel hervorheben, mit denen die Kinder zur Schule im 10 Kilometer entfernten Ort fahren können.

Das Objekt und die Räumlichkeiten werden vom Immobilienmakler fotografisch ins beste Licht gerückt. Handelt es sich um Immobilien der höheren Preisklasse, ist ein virtueller 360°-Rundgang ein attraktives Werbemittel. Der Makler kennt darauf spezialisierte Fotografen oder kann diesen selbst umsetzen.

Er erstellt ein Exposé für die Kaufinteressierten, das rechtlich einwandfrei gestaltet ist, denn er haftet für die Korrektheit der Informationen. Sicherheitshalber überprüft der Makler deshalb die vorliegenden Unterlagen und misst z. B. noch einmal nach, wenn ihm Aussagen zu Quadratmetern nicht plausibel erscheinen. Laien wissen nicht, welche Angaben sie im Detail machen müssen, um sich z. B. nicht dem Vorwurf des Betruges auszusetzen. Wie erfasst man die Quadratmeter eines Raumes mit Dachschrägen? Der Makler weiß es!

Eine weitere Aufgabe des Maklers besteht darin, alle Unterlagen zusammenzutragen, die für den Verkauf nötig sind, wie Grundbuchauszüge, Grundrisse, Grundsteuerbescheide oder den Energieausweis. Wenn diese Voraussetzungen geschaffen sind, läuft die Vermarktung an.

Der Makler übernimmt das Verkaufen der Immobilie komplett

Wer einen Immobilienmakler beauftragt, muss sich nicht mit den Kaufinteressenten befassen. Er übernimmt es, Telefonate zu beantworten, geeignete Interessenten auszuwählen, Termine zu vereinbaren, Besichtigungen durchzuführen, bei Nachfragen zur Verfügung zu stehen – die besonders zeitaufwendigen Tätigkeiten gehören ebenso zum Service wie die Überprüfung der Bonität der Kaufwilligen.

Einen wichtigen Part in seiner Tätigkeit nimmt die Kundenbetreuung ein. Selbstverständlich geht es um das abzuschließende Geschäft. Doch wie in allen Situationen, in denen Menschen miteinander kommunizieren, hängt der Verlauf des Geschäftsprozesses davon ab, ob die Chemie der Beteiligten miteinander harmonisiert.

Ein eloquenter Makler moderiert diesen Prozess. Er sorgt für den zeitnahen Informationsfluss, die prompte Erledigung von Formalitäten, die Beschaffung der nötigen Unterlagen, einen angenehmen Verlauf der Besichtigungen und das Ausräumen von noch offenen Fragen und Zweifeln. Er verhandelt hart, warnt aber auch vor überzogenen Erwartungen bei Verkäufern.

Bei 43 % aller Umzüge, die in Deutschland stattfinden, liegen die Ursachen dazu in familiären Beweggründen. Paare ziehen zusammen, bekommen Nachwuchs, trennen sich. Ein Partner verstirbt. Immer sind Emotionen im Spiel, positive wie negative, die der Makler auffängt, wenn er auf seine Kunden eingeht. Er hat es mit Aufregung, Vorfreude, Anspannung, Wut, Not und Trauer zu tun. Ist er ein guter Menschenkenner und Kommunikator, kann er die Menschen adäquat begleiten. Hierzu bieten wir auch Ratgeber an.

Auch die Preisverhandlungen übernimmt der Fachmann. Nicht jedem liegt es, hart zu verhandeln, um den besten Preis zu erzielen. Für den Makler zählt diese Aufgabe zum täglich Brot. Er hat die überzeugenden Argumente, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen, der dem Wert der Immobilie entspricht.

Mitunter kommt es zu Animositäten zwischen Kaufinteressenten und Verkäufern. Wenn ein Käufer bekundet, hochwertige Einbauten nicht bezahlen zu wollen, weil er sie sowieso herausreißen lassen will, kann der Verkäufer diese Äußerung als persönlichen Angriff auf seinen Geschmack und sein Qualitätsbewusstsein deuten. Ein erfahrener Makler ist auch Mediator und vermittelt zwischen den Parteien, um zur Sachebene zurückzufinden.

Seine Netzwerke stellt er in den Dienst seiner Kunden und findet Lösungen, die im besten Fall das perfekte „Match“ zu deren Bedürfnissen und Vorstellungen darstellen.

Qualifizierung der Interessenten

In der Adressdatei von einem Makler befinden sich Suchende, die er bereits qualifiziert hat und deren konkrete Bedürfnisse er erfasst hat. Wird er mit der Vermarktung einer Immobilie beauftragt, kann er in dieser Datei nach potenziellen Kaufwilligen schauen und damit den direktesten Weg zu einem erfolgreichen Abschluss einschlagen.

Überprüfung der Bonität

Bei einem geplanten Immobilienverkauf ist kaum etwas frustrierender, als ein kurz vor dem Notartermin geplatztes Geschäft, weil der Kaufinteressent den Kaufpreis nicht aufbringen kann. Der Makler beugt vor und gestaltet den Verkaufsprozess so, dass die Finanzierung steht, bevor der nächste Schritt eingeleitet wird.

Der Aspekt der Bonität spielt auch eine wichtige Rolle, wenn der Immobilienmakler Eigentümer bei der Vermietung ihrer Objekte unterstützt. Ebenso wie beim Verkaufen übernimmt er die Vorauswahl der Kaufwilligen, führt Besichtigungen durch, prüft die Zahlungsfähigkeit, wickelt die Zahlung von Kautionen ab und kümmert sich um den Abschluss der Mietverträge. Dadurch mindert sich das Risiko von Mietausfällen erheblich.

Die Vorteile des Immobilienmaklers für Käufer

Für Immobiliensuchende bietet das Einschalten eines Immobilien-Experten ebenfalls Vorteile. Wenn er das Wunsch-Profil der gesuchten Immobilie kennt, trifft er eine entsprechende Vorauswahl unter den Objekten, auf die er Zugriff hat. Die Kaufinteressenten ersparen sich das ständige Durchsehen von Immobilienportalen und Zeitungsanzeigen. Außerdem entfallen dutzende von Besichtigungen von Objekten, die überhaupt nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Der Interessent vertut weniger Zeit mit unergiebigen Besichtigungen.

Als Immobilien-Experte hat der Makler in seinem Gebiet ein breites Netzwerk aufgebaut. Durch seine exzellenten Kontakte erfährt er von Objekten, die verkauft werden sollen und hat dadurch Zugriff auf Angebote, die noch nicht publik sind. Bei ihm vorgemerkte Kaufwillige profitieren davon, den ersten Zugriff auf Immobilien zu bekommen, wodurch sich ihre Aussichten steigern, den Zuschlag zu bekommen, wenn ihnen ein Objekt zusagt.

Auch für den Kaufinteressierten ist es wichtig, eine fachkompetente Einschätzung des Wertes zu erhalten. Der Makler wird für seinen Kunden einen realistischen Preis ermitteln, denn auch in dieser Konstellation ist er als Interessenvertreter seines Auftraggebers aktiv. Lassen sich keine Vergleichswerte heranziehen, greift er auf andere Verfahren zur Wertermittlung zu, die ebenfalls einen realistisch zu erzielenden Preis herausfiltern.

Warnung vor Folgekosten

Auf Basis seines Fachwissens wird er den Kaufinteressenten darauf aufmerksam machen, wenn ein Sanierungsstau vorliegt oder eine Eigentümerversammlung deutlich zu wenig Rücklagen gebildet hat, um künftige Reparaturen oder Modernisierungsmaßnahmen damit zu finanzieren. Dadurch lässt sich besser kalkulieren, welche Ausgaben zusätzlich zum Kaufpreis auf den potenziellen neuen Eigentümer zukommen.

Services rund um Finanzierung und Vertragsabschluss

Der Immobilienmakler ist kein Bänker, Rechtsanwalt und Notar. Auf Grundlage seiner Erfahrungen ist er jedoch Experte rund um das Thema Immobiliengeschäft. Bei der Finanzierung kann er wertvolle Tipps geben, wenn sich z. B. der Interessent nicht mit seiner Hausbank einigen kann. Er weiß, welche Kreditinstitute attraktive Konditionen anbieten und welche Fördermittel aktuell beantragt werden können.

Er ist Ansprechpartner zu Fragen des Vertragsrechts und unterstützt seine Auftraggeber bei der Vorbereitung der vertraglichen Vereinbarungen. Als Koordinator vereinbart er die Termine zur Durchführung der Verkaufsformalitäten. Mit seinen Ratschlägen fällt es leichter, die Vertragsentwürfe zu prüfen und ins Gespräch mit dem Käufer oder Verkäufer beim Notar zu gehen.

Die Begleichung der Rechnungen für die notarielle Beurkundung und die Eintragungen im Grundbuch sind nicht im Leistungspaket enthalten, sondern werden direkt entsprechend der geltenden Gebührentabellen vom neuen Eigentümer an den Notar bzw. die Kommune entrichtet.

Die Nachbetreuung durch den Makler

Mit der Unterzeichnung der Kaufverträge ist die Arbeit des Immobilien-Spezialisten noch längst nicht getan. Er organisiert noch die Objektübergabe und sorgt für deren reibungslosen Verlauf. Gibt es im Nachgang Fragen, dient er als Mittler zwischen altem und neuem Eigentümer. Erst wenn beide Parteien zufrieden sind, hat der Makler seine Arbeit komplett erledigt.

Die Nachteile beim Einsatz des Immobilien-Experten

Die genannten Leistungen des Immobilienmaklers müssen bezahlt werden. Bei Vermietungen ist eindeutig geklärt, dass der Besteller ihn zahlt. Beauftragt der Vermieter einen Immobilienmakler, muss er dessen Rechnung bedienen.

Wie werden die Leistungen des Maklers abgerechnet?

Bei Immobilienverkäufen ist die genaue Handhabung seit 23.12.2020 weitestgehend festgelegt worden. In einigen Bundesländern teilen sich Verkäufer und Käufer die Provision, in anderen tragen sie die Kaufenden allein. Voraussetzung: Es handelt sich um Zwei- oder Mehrfamilienhäuser, Gewerbeimmobilien oder Baugrundstücke. Bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser darf mittlerweile nur der Verkäufer zahlen oder dieser teilt sich die Courtage mit dem Käufer zu je 50%. Die Maklerprovision richtet sich nach ortsüblichen Sätzen und beträgt einen prozentualen Teil der erzielten Summe. Unter bestimmten Umständen ist die Courtage steuerlich absetzbar, z. B. wenn der Umzug in eine Mietwohnung berufsbedingt stattfindet oder die Immobilie vermietet werden soll.

Die Investition in ein stressfreies Immobiliengeschäft

Viele Menschen wollen diese Ausgaben gerne vermeiden und betrachten sie als Nachteil. Andere Menschen betrachten die Courtage für die Maklerleistung nicht als negative Zusatzkosten, sondern als Investition. Sie bauen auf die Erfahrung des Maklers, auf seine professionelle Vermarktung, die realistische Wertermittlung, die kundige Vorauswahl der Kaufwilligen oder der Objekte für Kaufinteressenten, sein Verhandlungsgeschick und die kompetente Koordination der Vertragsverhandlungen.

Diese Auftraggeber ziehen es vor, sich entspannt zurückzulehnen und den Makler seine Arbeit tun zu lassen. Sie wissen, dass es in seinem Interesse ist, innerhalb einer absehbaren Zeit für eine hohe Zufriedenheit zu sorgen. Denn der Makler gewinnt seine Aufträge durch seine Expertise und durch Referenzen. Ein guter Makler wird weiterempfohlen, weil er die ihn beauftragenden Kaufenden, Anbieter, Vermieter oder Mieter fair und zuvorkommend behandelt. Mit ihm an ihrer Seite sind Geschäfte rund um Immobilien stressfrei.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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